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Dienstag, 15. November 2011

The blue stove









































































Das "The Blue Stove" ist ein kleines, süßes Cafe in Williamsburg. Hier wird Allerlei Gebackenes verkauft und serviert. Egal ob süß oder salzig, Mürbe,- oder Blätterteig, gefüllt oder glasiert, rund oder eckig...
Wir entschieden uns nach langem Überlegen für ein herzhaftes Blätterteig-Gebäck mit Ziegenkäse, Rosmarin und Oliventapenaden-Füllung und ein Stück Pflaumen Pie. Der Teig war in beiden Fällen leicht erwärmt, knusprig und buttrig.
Besonders toll fand ich den süß-sauren Pflaumenkuchen. Die braun gebrannten, knusprigen Streusel mit dem sirupartigen Pflauemensaft und warmen Fruchtfleisch in Kombination mit der ungesüßten, nicht zu steif geschlagener Sahne, war genau nach meinem Geschmack!

Sonntag, 6. November 2011

Granddaisy Bakery


 Nachdem ich diese Bäckerei auf dem Blog von Kate Spade gefunden hatte, musste ich die nächstbeste Filiale der Granddaisy Bakery ausprobieren. Die Croissants waren ok, das mit Marzipan und Mandeln überbackene Brioche war lecker, aber wirklich umgehauen hat mich ihr Focaccia. Aussen knusprig mit leicht verbrannten Ecken,die ein köstliches Holzkohle-Aroma hatten und dem duftenden weichen und frischen Inneren. Belegt war es mit in Champagner eingelegten kleinen, wilden Trauben. Herrlich!
Danach gings in den Central Park. Saxophon Musik lauschen und den klaren, sonnigen Tag genießen.





Dienstag, 26. Juli 2011

Entspannter Japaner zum kleinen Preis


Anstelle des alten Kotaros auf der Bilker Allee ist der neue Kaito gerutscht. Kaito ist ein japanischer Jungenname und bedeut Meer. Das Interior hat sich nicht geändert und wirkt leicht verwohnt. Das ist nicht ungewöhnlich, denn in japanischen Restaurants wird nicht viel Wert auf Inneneinrichtung gelegt, wie die authentischen, spartanischen Neonröhren-Restaurant belegen. Wir betreten das Restaurant gegen neunzehn Uhr und sind die einzigen Gäste. Wir vermuten, dass der Koch nicht anwesend ist, denn wir werden mit einem „Heute nur Sushi“ begrüßt.Also keine Vorspeisen, kein Teriyaki und kein Tempura. Wir entscheiden uns zu bleiben und bestellen das große, und mit 20 Euro pro Person, auch das teuerste Menü. Die Bedingung ist eine freundliche junge Japanerin und die handgeschriebene Schiefertafel mit den Speisen ist mit kleinen Bunnys und einer dicken Möhre verziert. Irgendetwas Niedliches zwischen Anime und Trash. Im Menü ist eine Tagessuppe enthalten, die aus Porree, Lauchzwiebeln und Möhren besteht, die mit Ingwer und Miso gekocht wurden. Sie wärmt, schmeckt gemütlich und ich wünsche mir diese Brühe bei meiner nächsten Erkältung. Die kleine Vorspeise des Menüs entpuppt sich als gebackenes Sushi. Das ist ein in Nori Blätter gewickelter frittierter Thunfisch. Es ist so saftig und rosa wie er sein sollte. Das darauf folgende Sashimi liegt ein wenig uninspiriert auf einem Bett aus grob geschnittenen Gemüsezwiebeln. Das Sushi dagegen kommt auf einem imposanten Holzbrett daher und versprühte wie die Jack Johnson Platte im Hintergrund kalifornische Verspieltheit. Alles sehr lässig hier. Das Sushi - 4 Nigiris, 3 Makis, 4 Californias ist sehr anständig. Die Qualität ist gut. Der Reis nicht zu matschig und locker. Mein persönliches Highlight war das Tamago, ein süßliches Eieromelett. Die Inari Aal Sushi, die wir extra bestellt hatten wurden vergessen. Das machte aber nichts weil wir ohnehin schon satt waren. Wer unaufgeregt Sushi zu einem guten Kurs essen möchte, dem kann man das Kaito wirklich empfehlen.


Gebackenes Sushi


Hühner Miso Suppe



Kleines Sashimi


Sushi auf dem Holzbrett

Donnerstag, 25. März 2010

Chat Noir - La petit france trifft Prenzlauer Berg


Das lieben wir Städter. Diese winzigen Restaurants im Kiez in denen der Koch auch der Chef ist. Die sich so erfrischend individuell von den anonymen Tempeln abheben. Und manchmal wird diese Liebe auch erwidert. Dabei stellt sich nicht gar nicht einmal die Frage ob es sich hier um einen begnadeten Koch handelt. Es ist die Detailversessenheit, der Anstand und die Ehre im Umgang mit den Produkten, die einem nach dem ersten Teller deutlich machen: Hier wird liebevoll gekocht.

Da gibt es die kleine, krosse Wachtel ( 12,5 Euro), die uns appetitlich auf einem Bett aus Maronen, Früchten und Kräutern ihre Keulchen entgegenstreckte.


Oder der zarte Rochenflügel in Kapernbutter (10 Euro),


der auf eine pürierte Fischsuppe folgte (7,5 Euro). Sättigungsbeilagen gibt es nicht. Wir sind in einer Brasserie. Die Speisen liegen auf kleinen unterschiedlichen Tellerchen und sprechen für sich. So sollte das auch sein. Das Bistro besticht mit seinem frankophilen Retro-Design Look, ist allerdings noch sehr neu und noch sehr weiß gestrichen. Fast ein wenig grell. Nach einer Weile wird sich auch hier die nötige Patina einstellen. Die kleinen Stoffhandtücher auf den Toiletten sprechen schon jetzt vom Stellenwert des Gastes. Man darf gespannt bleiben.


Hier noch der Rote Beete Salat



Und das Dessert: Der Klassiker die Crème brûlée und eine Schokoladen Charlotte mit Minz Pesto