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Dienstag, 20. November 2012
Dienstag, 28. August 2012
Coffee to go
Ich habe mich immer gefragt, warum Leute sich freiwillig einen Kaffee zum Mitnehmen bestellen.Warum den Kaffee hastig beim gehen, inklusive Verbrennungs- und Bekleckerungsgefahr aus einem Pappbecher mit Plastikdeckel schlürfen?, wenn man sich im gemütlichen, freundlichen Café noch ein paar Minuten Zeit nehmen kann, um durch die dortigen Zeitschriften zu blättern, die Leute zu beobachten und seinen Kaffee durch eine richtige dickwandige, Cappuccinotasse zu geniessen? Es kostet ja nicht mehr. Da hat man doch das viel bessere Preis-Leistungsverhältnis.
Aber was hat dieser Coffee To Go an sich? Jeder hat ihn. Auf der Strasse, in der U-Bahn – irgendwie laufen alle mit diesen Bechern rum. In Hochglanz Magazinen darf das coole »Accessoire« im Editorial nicht fehlen und Stars werden von Paparazzi nicht mehr ohne... Na was schon? Natürlich dem Kaffeebecher abgebildet.
Es verleiht einem dieses Großstadtdschungel Gefühl: "Ja, ich bin so busy, ich brauch Koffein, weil ich so wenig schlafe, natürlich weil ich so viel feiere und so hart arbeite und ich genau aus dem gleichen Grund, keine Zeit habe, weder zu Hause zu Frühstücken, noch mich im Cafe zwei Minuten hinzusetzen. Ich habe eine Mission, Job, Bewerbungsgespräch, Treffen mit Freunden oder ein Date und dieser Kaffee wappnet mich dafür." Alles Schwachsinn, natürlich. Aber Ich muss gestehen, ich komme mir ein bisschen cool vor, wenn ich mit dem Pappbecher durch Williamsburg laufe. Vielleicht zahlen ja deswegen alle bereitwillig denselben Preis?
Mittwoch, 25. Juli 2012
Maine
Mein Gott, waren diese Hummer gut! Und die Austern! Und die Clam Chowder!Die Luft war herrlich und Tristan hat sogar einen Krebs gefangen.
Sonntag, 6. November 2011
Granddaisy Bakery
Nachdem ich diese Bäckerei auf dem Blog von Kate Spade gefunden hatte, musste ich die nächstbeste Filiale der Granddaisy Bakery ausprobieren. Die Croissants waren ok, das mit Marzipan und Mandeln überbackene Brioche war lecker, aber wirklich umgehauen hat mich ihr Focaccia. Aussen knusprig mit leicht verbrannten Ecken,die ein köstliches Holzkohle-Aroma hatten und dem duftenden weichen und frischen Inneren. Belegt war es mit in Champagner eingelegten kleinen, wilden Trauben. Herrlich!
Danach gings in den Central Park. Saxophon Musik lauschen und den klaren, sonnigen Tag genießen.
Donnerstag, 22. September 2011
Vanessas Dumplings
Ich liebe Chintown. Ja, es ist unübersichtlich, es stinkt auch manchmal ein bisschen und ich verlaufe mich dort regelmäßig aber ich finde dieses bunte Chaos toll. An jeder Ecke -und mitten auf der Straße- gibt es Essen. Bittergurken, Hühnerfüße, Riesenschnecken usw. Es gibt so viel zu entdecken.
Da es gefühlte 70000 Restaurants in Chinatown gibt hat man die Qual der Wahl. Umso besser wenn man bereits einen Lieblingsplatz gefunden hat. Da wo man hingeht, wenn man nicht experimentieren mag und sich schon den ganzen Nachmittag auf die Dumplings seiner Wahl freuen kann. Ich habe bereits seit dem letzten Mal im März so einen Spot gefunden: Vanessas Dumplings. Gut, ich komme hier nicht nur wegen den leckeren Dumplings, den Nudelsuppen, den Wan-Tans und nicht zu vergessen den grandiosen "Sesame-Pancakes" her, sondern auch wegen den unglaublichen Preisen. Bis jetzt habe ich nichts vergleichbares gefunden. Hier ist es so günstig das man theoretisch die ganze Karte probieren kann. Alles wird frisch in der Showküche, hinter Glas, hergestellt, hier ist es voll und wuselig. Das einzige was ich nicht empfehle ist der Bubble Tea. Sie benutzen Milchpulver und besonders gut gemixt war er auch nicht. Also da lieber einen Dollar mehr ausgeben und sich einen "Red-Bean Smoothie with Bubbles" bei TeaDo zum Dessert holen.
Zusammenfassend kann man sagen, bei Vanessas ist es nicht Chic und es gibt auch keinen Service, aber das Essen macht einfach Spaß!
Donnerstag, 15. September 2011
Das erste dry aged - der direkte Vergleich
Immer noch in Philadelphia haben wir am nächsten Morgen in einer
Metzgerei, ganz in der Nähe des italienischen Wochenmarktes, dieses
wahnsinnig tolle Fleisch gefunden. Echtes "Dry Aged". In Deutschland
kaum zu bekommen, teuer und sagenumwoben. Hier in Philadelphia, liegt es
einfach in der Auslage, beim Metzger um die Ecke, für schlappe dreißig
Dollar das Pfund.
Ich hatte schon viel davon gehört und darüber gelesen und dementsprechend war ich ganz aufgeregt als der Metzger uns ein schönes 2 Finger dickes Steak zurecht schnitt.
Der Rand musste großzügig entfernt werden. Das sogenannte "au goût" ist nämlich Schimmel der sich um das Fleisch beim Reife-Prozeß bildet. "You dont wanna eat that", meinte der Metzger zu mir. Abenteuerlich. Für den direkten Geschmacksvergleich nahmen wir noch ein "nass gereiftes" also normales, gut marmorietes Stück dazu.
Endlich war es soweit, wir waren Zuhause, es war Abend wir waren vom vielen Laufen ganz hungrig und das Fleisch war schon auf Zimmertemperatur gekommen. Es konnte also losgehen!
Sobald die Steaks Zimmertemperatur haben kann man eine Gusseiserne Pfanne sehr, sehr heiß werden lassen. Die Steaks habe ich mit Erdnussöl eingerieben und dann in die Pafnne gelegt. Zischhhhh!!! Wir wollen keine grauen Schuhsohlen, deswegen nur gerade solange auf beiden Seiten anbraten, dass sie Farbe bekommen. Dann auf einen lauwarmen Teller umsiedeln und ab in den 80°C warmen Ofen. Da habe ich sie dann für 35 Min. drin gelassen. In der Zwischenzeit habe ich eine Teflonpfanne mit hohem Rand und ordentlich Butter, zerdrückte Knoblauch Zehen, ein frischer Thymianzweig und eine Prise Meersalzauf den Herd gestellt. Die Butter habe ich bei mittlerer zerlassen und als sie anfing zu schäumen habe ich die Steaks in dieser "Sauce" sanft zuende gegart. Dabei wurden sie ständig mithilfe eines Esslöffels mit der zerlassenen Butter übergoßen.
Ich hatte schon viel davon gehört und darüber gelesen und dementsprechend war ich ganz aufgeregt als der Metzger uns ein schönes 2 Finger dickes Steak zurecht schnitt.
Der Rand musste großzügig entfernt werden. Das sogenannte "au goût" ist nämlich Schimmel der sich um das Fleisch beim Reife-Prozeß bildet. "You dont wanna eat that", meinte der Metzger zu mir. Abenteuerlich. Für den direkten Geschmacksvergleich nahmen wir noch ein "nass gereiftes" also normales, gut marmorietes Stück dazu.
Endlich war es soweit, wir waren Zuhause, es war Abend wir waren vom vielen Laufen ganz hungrig und das Fleisch war schon auf Zimmertemperatur gekommen. Es konnte also losgehen!
Sobald die Steaks Zimmertemperatur haben kann man eine Gusseiserne Pfanne sehr, sehr heiß werden lassen. Die Steaks habe ich mit Erdnussöl eingerieben und dann in die Pafnne gelegt. Zischhhhh!!! Wir wollen keine grauen Schuhsohlen, deswegen nur gerade solange auf beiden Seiten anbraten, dass sie Farbe bekommen. Dann auf einen lauwarmen Teller umsiedeln und ab in den 80°C warmen Ofen. Da habe ich sie dann für 35 Min. drin gelassen. In der Zwischenzeit habe ich eine Teflonpfanne mit hohem Rand und ordentlich Butter, zerdrückte Knoblauch Zehen, ein frischer Thymianzweig und eine Prise Meersalzauf den Herd gestellt. Die Butter habe ich bei mittlerer zerlassen und als sie anfing zu schäumen habe ich die Steaks in dieser "Sauce" sanft zuende gegart. Dabei wurden sie ständig mithilfe eines Esslöffels mit der zerlassenen Butter übergoßen.
Immer
noch in Philadelphia haben wir am nächsten Morgen in einer Metzgerei,
ganz in der Nähe des italienischen Wochenmarktes, dieses wahnsinnig
tolle Fleisch gefunden. Echtes "Dry Aged". In Deutschland kaum zu
bekommen, teuer und sagenumwoben. Hier in Philadelphia, liegt es einfach
in der Auslage, beim Metzger um die Ecke, für schlappe dreißig Dollar
das Pfund.
Ich hatte schon viel davon gehört und darüber gelesen und dementsprechend war ich ganz aufgeregt als der Metzger uns ein schönes 2 Finger dickes Steak zurecht schnitt.
Der Rand musste großzügig entfernt werden. Das sogenannte "au goût" ist nämlich Schimmel der sich um das Fleisch beim Reife-Prozeß bildet. "You dont wanna eat that", meinte der Metzger zu mir. Abenteuerlich. Für den direkten Geschmacksvergleich nahmen wir noch ein "nass gereiftes" also normales, gut marmorietes Stück dazu.
Endlich war es soweit, wir waren Zuhause, es war Abend wir waren vom vielen Laufen ganz hungrig und das Fleisch war schon auf Zimmertemperatur gekommen. Es konnte also losgehen!
Sobald die Steaks Zimmertemperatur haben kann man eine Gusseiserne Pfanne sehr, sehr heiß werden lassen. Die Steaks habe ich mit Erdnussöl eingerieben und dann in die Pafnne gelegt. Zischhhhh!!! Wir wollen keine grauen Schuhsohlen, deswegen nur gerade solange auf beiden Seiten anbraten, dass sie Farbe bekommen. Dann auf einen lauwarmen Teller umsiedeln und ab in den 80°C warmen Ofen. Da habe ich sie dann für 35 Min. drin gelassen. In der Zwischenzeit habe ich eine Teflonpfanne mit hohem Rand und ordentlich Butter, zerdrückte Knoblauch Zehen, ein frischer Thymianzweig und eine Prise Meersalzauf den Herd gestellt. Die Butter habe ich bei mittlerer zerlassen und als sie anfing zu schäumen habe ich die Steaks in dieser "Sauce" sanft zuende gegart. Dabei wurden sie ständig mithilfe eines Esslöffels mit der zerlassenen Butter übergoßen.
Ich hatte schon viel davon gehört und darüber gelesen und dementsprechend war ich ganz aufgeregt als der Metzger uns ein schönes 2 Finger dickes Steak zurecht schnitt.
Der Rand musste großzügig entfernt werden. Das sogenannte "au goût" ist nämlich Schimmel der sich um das Fleisch beim Reife-Prozeß bildet. "You dont wanna eat that", meinte der Metzger zu mir. Abenteuerlich. Für den direkten Geschmacksvergleich nahmen wir noch ein "nass gereiftes" also normales, gut marmorietes Stück dazu.
Endlich war es soweit, wir waren Zuhause, es war Abend wir waren vom vielen Laufen ganz hungrig und das Fleisch war schon auf Zimmertemperatur gekommen. Es konnte also losgehen!
Sobald die Steaks Zimmertemperatur haben kann man eine Gusseiserne Pfanne sehr, sehr heiß werden lassen. Die Steaks habe ich mit Erdnussöl eingerieben und dann in die Pafnne gelegt. Zischhhhh!!! Wir wollen keine grauen Schuhsohlen, deswegen nur gerade solange auf beiden Seiten anbraten, dass sie Farbe bekommen. Dann auf einen lauwarmen Teller umsiedeln und ab in den 80°C warmen Ofen. Da habe ich sie dann für 35 Min. drin gelassen. In der Zwischenzeit habe ich eine Teflonpfanne mit hohem Rand und ordentlich Butter, zerdrückte Knoblauch Zehen, ein frischer Thymianzweig und eine Prise Meersalzauf den Herd gestellt. Die Butter habe ich bei mittlerer zerlassen und als sie anfing zu schäumen habe ich die Steaks in dieser "Sauce" sanft zuende gegart. Dabei wurden sie ständig mithilfe eines Esslöffels mit der zerlassenen Butter übergoßen.

Es war herrlich. Aber welches war besser? Beide waren gut. Aber sie haben sehr unterschiedlich geschmeckt. Das Dry Agend war viel kompakter in der Konsitenz. Irgendwie dichter und roch dabei nach Parma Schinken. Toll.
Welcome to Philadelphia
Am Wochenende hat uns Namik nach Philadelphia eingeladen. Da er schon seit einem halben Jahr dort wohnt kann man ihn schon fast einen richtigen "Local" nennen, der uns wunderbar herumgeführt hat.
Der riesige Second Hand Buchladen in South Phillie gehörte auf jeden Fall zu den Besichtigungsstationen:
Auf jeden Fall hat er uns alle wunderbar herumgeführt und alle tollen Food und Design Spots gezeigt. Merci Mr. Schwarz!
Der riesige Second Hand Buchladen in South Phillie gehörte auf jeden Fall zu den Besichtigungsstationen:
Oder diese italo-amerikanische Konditorei:
Oder dieses hübsche Feinkost Geschäft: DiBruno Brothers.
Am nächsten Moregn sind wir über den Italian Market geschlendert.
Auf jeden Fall hat er uns alle wunderbar herumgeführt und alle tollen Food und Design Spots gezeigt. Merci Mr. Schwarz!
Montag, 12. September 2011
Fashion week Baby!

Zur Zeit sind Frank und Julia in der Stadt und da Julia für den Mercedes Benz Fashion Week Blog schreibt, sind wir zusammen zur Derek Lam Show gegangen. Sie macht sich Notizen und ich machte die Fotos. Mindestens genauso spannenend wie die Mode auf dem Runway war die Mode der Gäste, die sich alle liebend gern ablichten ließen.
Es hat Spaß gemacht die Eindrücke aufzusaugen: wichtige Personen mit wichtigen Assistentinnen, Leute die sich einfach verkleideten und nicht so ernst nahmen bis hin zu Leuten die das Alles sehr ernst nahmen, zu beobachten. Ach, und Stefanie zu Guttenberg und Boris samt Lilly waren auch da. Aber meine persönlichen Stars waren Anna Dello Russo (die Chefredakteurin der Vogue Nippon) weil sie sie Spass hatte, Linda Fargo (Vize-Präsidentin bei Bergdorf and Goodman) weil sie so strahlte und Emmanuelle Alt (die Neue Chefredakteurin der französichen Vogue) weil sie so lässig war.

Ach, und übrigens, Backstage erfuhren wir, dass die Mode inspiriert war von dem Designer Richard Neutra, der eine meiner Lieblingsschriften (die Neutra) entwickelt hat.
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