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Sonntag, 15. Juli 2012

Vietnamesischer Gurkensalat

Diesen Salat hat meine Mutter oft für uns beide zwischendurch oder als knackige Beilage zu einem Wok-Gericht gemacht.
Bis heute einer meiner Sommer Favoriten! Eine erfrischende Wohltat bei den drückenden und feuchten Wetterverhältnissen...So einfach und so lecker!
Das Rezept reicht für zwei Personen als Snack und für vier Personen als Beilagensalat.

Für 2 bis 4 Personen
Zutaten:
Saft einer Limette
2 Esslöffel Reis-Essig
2 Esslöffel Zucker
2 Esslöffel Fischsauce (Nam Pla)
1 Gurke, dünn geschnitten
1/2 Zwiebel, dünn geschnitten
1 kleines Bund Minze, grob gehackt
2 Esslöffel gesalzene und geröstete Erdnüsse, grob gehackt
Zubereitung
In einer Salatschüssel Limettensaft, Reis-Essig, Zucker und Fischsauce miteinander verquirlen. Gurke und Zwiebel hinzugeben und gut vermischen. 
Auf Teller verteilen und mit Minze und Erdnüssen bestreuen.

Donnerstag, 22. September 2011

Vanessas Dumplings


Ich liebe Chintown. Ja, es ist unübersichtlich, es stinkt auch manchmal ein bisschen und ich verlaufe mich dort regelmäßig aber ich finde dieses bunte Chaos toll. An jeder Ecke -und mitten auf der Straße- gibt es Essen. Bittergurken, Hühnerfüße, Riesenschnecken usw. Es gibt so viel zu entdecken.
Da es gefühlte 70000 Restaurants in Chinatown gibt hat man die Qual der Wahl. Umso besser wenn man bereits einen Lieblingsplatz gefunden hat. Da wo man hingeht, wenn man nicht experimentieren mag und sich schon den ganzen Nachmittag auf die Dumplings seiner Wahl freuen kann. Ich habe bereits seit dem letzten Mal im März so einen Spot gefunden: Vanessas Dumplings. Gut, ich komme hier nicht nur wegen den leckeren Dumplings, den Nudelsuppen, den Wan-Tans und nicht zu vergessen den grandiosen "Sesame-Pancakes" her, sondern auch wegen den unglaublichen Preisen. Bis jetzt habe ich nichts vergleichbares gefunden. Hier ist es so günstig das man theoretisch die ganze Karte probieren kann. Alles wird frisch in der Showküche, hinter Glas, hergestellt, hier ist es voll und wuselig. Das einzige was ich nicht empfehle ist der Bubble Tea. Sie benutzen Milchpulver und besonders gut gemixt war er auch nicht. Also da lieber einen Dollar mehr ausgeben und sich einen "Red-Bean Smoothie with Bubbles" bei TeaDo zum Dessert holen.

















Zusammenfassend kann man sagen, bei Vanessas ist es nicht Chic und es gibt auch keinen Service, aber das Essen macht einfach Spaß!

Sonntag, 10. Juli 2011

Tom Ka Gai - Ganz einfach!

So schnell und so gut!



Bei der tollen Musik handelt es sich übrigens um the Craft Spell mit "after the moment". Mein aktueller Sommer-Ohrwurm.

Montag, 28. März 2011

Tofu my love


Ich mag Tofu. Aber Tofu ist nicht gleich Tofu und ich meine damit nicht die Variations-Reichtum an Tofu-Fleischersatz-Fertiggerichten aus dem Supermarkt.
Nein, ich mag ihn knusprig, weich und seidig, süss oder salzig...
Ein weiterer Pluspunkt ist die Tatsache, dass man ihn nicht garen muss. Bei einem Tofu-Steak muss man keine Angst haben, dass man es trocken brät. Es ist wirklich einfach zuzubereiten. Das schwierigste daran ist, den weichen Tofu in die Pfanne zu manövieren ohne dass er dabei zerbricht.

TOFU-STEAK MIT INGWER UND BACON
Zutaten für 2 Personen:

400 gr. Seidentofu
Salz und Pfeffer
1 EL Knoblauch
1 Daumennagel großes Stück Ingwer
2 Frühlingszwiebeln, zum Garnieren
3 EL Kartoffelstärke, Mehl oder Reismehl
Neutrales Öl zum anbraten
helle Sojasuace

Tofu gut abtropfen lassen und in 5-6 Scheiben schneiden. Überschüssiges Wasser mit einem Küchenpapier aufsaugen.
Denn Tofu auf beiden Seiten mit Salz und Pfeffer würzen. Den Ingwer und Knoblauch fein hacken. Die Frühlingszwiebeln in dünne Ringe schneiden.

Die Tofustücke leicht in Kartoffelstärke wenden.

Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und den Tofu im heißen Öl golbraun und knusprig braten. Die fertigen Tofu-Steaks auf einem Teller anrichten.

Die Pfanne mit Küchenkrepp auswischen und den Ingwer mit dem Knoblauch braten. Die Gewürze über die Steaks geben. Zuletzt den Bacon in der heißen Pfanne knusprig braten und mit dem Tofu anrichten.

Die Steaks mit Sojasauce übergießen und mit dampfenden Sushi Reis servieren.

Montag, 4. Oktober 2010

Pho für Eilige

Als Viertel Asiaten habe ich manchmal einen regelrechten Hieper auf asiatische Kost. Meinen aktuellen Vietnam Schub hab ich allerdings meiner Freundin Ly zu verdanken. seit dem ich ihre Pho probieren durfte bin ich süchtig nach dem vietnamesischen Nationalgericht. Dort wird die Suppe von den Fischern bei Sonnenaufgang als Frühstück gereicht, bevor sie aufs Meer raus fahren. 

Bei diesem Regen, habe ich generell Lust auf dampfende Suppen. Und eine Pho mit ihrer schärfe, ihrem würzigem Wohlgeschmack, den ätherischen Kräutern und der belebenden Säure der Limette, ist genau das was ich heute gebraucht habe.
Heute war es wieder so weit und und ich brauchte Pho Bo zum Abendessen. Aber es sollte schnell gehen. Denn nach dem stundenlangen durch die Stadt rennen und Tüten tragen mit nassen Füßen und knurrendem Magen hatte ich keine Lust 4-5 Stunden auf die zu reduzierende Brühe zu warten und griff so auf die weniger authentische, aber genauso umamihaltige, Brühwürfel-Variante zurück.
Ich stelle hier heute also keine so elegante Version vor wie die hier von Ly. 
Aber wenn es schnell gehen muss kommt man mit der hier auch auf seine Kosten:

Pho bei Regen für eine Person:
1 Nest Reisnudeln (Die Form ist Tagiatelle-artig)
1 Schuss weisser Essig
500 ml Wasser
1 großer Phobrühwürfel
1 Prise Zucker
reichlich frischer Koriander (und andere asiatische Kräuter, wie z.B. Thaibasilikum, falls vorhanden)
2 Scheiben Roastbeef
150 gr. Sojabohnenkeime
Sambal Olek

Einen Topf mit Wasser aufsetzten. Wenn das Wasser kocht den Essig hinzufügen und die Nudeln darin aldente kochen. Nudeln abtropfen lassen und in eine große Schale geben. Erneut Wasser aufsetzen. Diesmal die 500 ml und den Brühwürfel hinzufügen. Die Prise Zucker und die Sojabohnenkeime hineingeben und 2 Minuten kochen lassen.

Die Suppe über die Nudeln gießen und mit den Roastbeefscheiben und dem Koriander sofort servieren.

Montag, 15. Februar 2010

Reste-Essen



Erst einmal Danke für die lieben Glückwünsche! Ich hab mich über jeden Kommentar sehr gefreut!

So, und jetzt zum Thema des Tages: Die gute, alte Resteverwertung.
Meine asiatische Oma ist eine wahre Meisterin im Reste verwerten. Nichts wird weggeschmissen.
Jeder noch so kleine Rest wartet friedlich im Kühlschrank um appetitlich aufbereitet, erneut auf dem Tisch zu landen, und seine dankbaren Abnehmer zu finden.
Ich musste also an sie denken, als ich dieses Rinderhüft-Steak welches wenig ansprechend in einer Plastikbox sein Dasein fristete in einen wunderbar-leckeren und optisch ansprechenden Snack verwandelte.

Also, falls ihr irgendwann mal ein Rest Steak-Stück übrig haben solltet, schmeisst es nicht weg sondern schneidet es möglich dünn auf, übergiesst es mit ein wenig Teriyaki Sauce, beträufelt es mit Sesamöl und bestreut es mit geröstetem Sesam und zerstossenen Erdnüssen.
Es lohnt sich.



Als Alternative hätte ich mir die dünn aufgeschnittenen Rinderscheibchen auch gut auf einem frischem Baguette mit viel kalter Butter und Salz vorstellen können... Hmmmm....

Montag, 25. Januar 2010

Tao Dim Sum



Ich liebe Dim Sums. Die chinesischen Nachmittags-Snacks haben es mir spätestens seit meinen ersten Besuch im Dim Sum Gourmet angetan. So musste ich aufhorchen als mir ein Freund letzte Woche das Tao Dim Sum Restaurant in Derendorf ans Herz legte. "Der Laden sei noch unbekannt und könne ein wenig Support vertragen, schwärmte er mir vor". Neugier und ein wenig Mitleid für den ambitionierten und noch nicht vom Erfolg verwöhnten Gastronomen erwärmten mein Herz. Bei der nächsten Gelegenheit reservierte ich einen Tisch. 
Ich schnappte mir meine Freundin Agnieszka für die der Besuch eine willkommene Abwechslung zum üblichen Lernstress bot. 
Voller Vorfreude betraten wir das Lokal und waren ziemlich überrascht, da fast alle Gäste Chinesen waren. Man hätte auch in China sein können. Das macht einen guten Eindruck, wenn das Lokal bei den Landsleuten beliebt ist. Das lässt mich auf authentische Küche hoffen.
Das Interieur ist modern. Dunkle, klare Möbel verleihen dem kleinen Lokal einen gewissen Chic. Lediglich eine silberne Glitzerfolie an einem Wandspiegel verriet die Lust der Asiaten am Kitsch.
Nach kreativen new style Dim Sums sucht man hier vergeblich. Macht aber nix. Man bleibt sich mit einem traditionellen Dim Sum Angebot treu. 



Wir starteten mit Taro und Rettich-Reibekuchen: Diese Pfannkuchen haben immer eine leicht kleistrige Konsistenz. Ich persönlich stehe nicht so darauf. Interessant fand ich allerdings die mehlige Textur der Taro-Variante. Es sei die chinesische Kartoffel wurde mir vom hilfsbereiten Service erklärt. Dank Google weiss ich jetzt, dass sie auch Wasserwurzel genannt wird und zum Knollengemüse gehört.



Der pikante Tintenfisch war herrlich. Er ist so scharf, dass man für einen kurzen Moment ins Schwitzen kommt. So scharf es ist, so gut ist es. Mit den knackigen Ingwerstiften folgt schnell das Gefühl von Stärke und Genesung. Die Schärfe wirkte anregend und daher schlürfte ich gierig auch den letzten Rest aus dem Tellerchen.


Die Hefeteig Dim Sum mit geröstetem Schwein: Die üppigen, süss-soften Hefeteig- Dumplings, die mit salzig-krossen Fleisch im Inneren aufwarten, sind ein Sünde wert. 


Garnelen Koriander Dim Sum: Lecker. Aber der Teig hätte dünner und der Koriander reichlicher sein dürfen.


Shu Meis (süssliche Schweinefleischbällchen mit Pilzen): Perfekt...


Schweinefleischrippchen mit schwarzen Bohnen: Sicher nicht jedermanns Sache an fettigem, sehnigen Fleisch zu nagen. Mir gefällts!



Zum Nachtisch probierten wir eine erfrischende Kokossuppe mit Tapioka (Sago), wie ich sie auch aus Thailand kenne...



...und chinesischen "Butterkuchen". Im Butterkuchen ist keine Butter drin. Er erinnerte mich an Böhmische Serviettenknödel. Sehr hefig und feinporig verführt er mit einer leichten Süsse und angenehmen Textur. Ich sitze in einer Wolke künstlicher Vanille Aromen. Kindheitserinnerungen steigen hoch.
Und was haben wir bezahlt? 24 Euro für zwei Personen inklusive Getränke. 

Das sollte man sich nicht entgehen lassen...

Dienstag, 6. Oktober 2009

Tuna & Avocado Tartar



Ich hatte Glück. Mein Freund brachte mir ein stattliches Stück Thunfisch aus der Metro mit.
Ganz frisch aus dem Leinen gepackt, überkamen mich späte Nachmittags-Snack Gelüste.
Dank der Kombination mit Limettensaft, Koriander und Avocado wurde ich voll und ganz befriedigt.

Zutaten für 1 Person:
Bei den Mengenangaben handelt es sich um Richtwerte. Man kann sie nach eigenem Belieben variieren, Am besten nach Gefühl.
100 gr. Thunfisch Sashimi Qualität
1/2 Avocado
Saft einer halben Limette
Prise Salz
2 EL Olivenöl
frischer Koriander

Den Thunfisch und die Avocado in gleich kleine Würfel schneiden.
Die Prise Salz in Limettensaft auflösen und über den Thunfisch gießen. Der geschnittene Fisch soll leicht beizen.
Die Korianderblätter zupfen und beiseite stellen. Die Stile (wie Schnittlauch) in kleine Röllchen schneiden. Die Röllchen zu dem Thunfisch geben, und mit der Avocado untermischen. Tatar auf einem Teller mit den Korianderblättern anrichten. Zum Schluss Olivenöl darüber träufeln. Wer mag kann zusätzlich noch Teriyaki-Gel dazu servieren.

Dienstag, 1. September 2009

THAI FOOD



Das Buch "Thai Food" von David Thompson hat mich am Montag dermaßen angemacht, dass ich wie eine verrückte exotische Zutaten im Asia Markt besorgt habe. Kaum zu bändigen, griff ich nach Gemüsen, Gewürzen, Kräutern, Früchten, Pasten, Süssigkeiten aus Tapioka und Kokosmilch, Säften, Gewürzen und sogar: gesalzenen Enteneiern! Berauscht von meinen erfolgreichen Shopping Exzess machte ich mich Zuhause ans Werk. Schöner, hätte es kaum kommen können, mein Freund hatte frei und wir teilten untereinander die geplanten Salate und Currys auf. Der Steinmörser war im Dauerbetrieb. Ständig stampften wir Galgant, Chili, Knoblauch, Limettenscheiben, Zitronengras, Kaffir-Limettenblätter, Palmzucker und die verschiedensten Arten von Schalotten.


Dank perfekter Teamarbeit konnten wir 4 Stunden später unsere Gäste empfangen und zusammen einen wunderschönen Abend verbringen.


Schalotten und Zwiebeln spielen, in den verschiedensten Formen, eine grosse Rolle. Für manche Currys werden sie roh mit in die Paste gerieben, in Andere werden sie geschnitten und mit angebraten, in manchen werden sie zuvor in der Schale schwarz geröstete und geräuchert und in wieder anderen Rezepten werden sie zuvor frittiert... höchst spannend.


Der frische Zander für das rote Curry und Galgant mit Ingwer


Frisches Curry= Frische Paste
Die Paste haben wir im abgesetzten Fett der Kokosmilch angebraten. Daher wichtig, beim und nach dem Kauf die Packung oder Dose mit der Kokosmilch nicht schütteln! Sonst vermischt die Milch mit dem Fett.


Die gesalzenen Enteneier und Thai Auberginen: Ich kaufe dieses Gemüse immer wieder weil ich es so bezaubernd hübsch finde. Dabei sind sie eigentlich sehr dickhäutig und pelzig. Richtig lecker habe ich sie bis jetzt noch nicht hinbekommen.



Die Erdnüsse wurden zum Lamm Curry in der roten Sauce zerstampft. Dafür musste man die Erdnüsse kochen dann auskühlen und trocknen lassen. Die Zeit reichte leider nicht ganz aus und so passierte das was durch die ganze Prozedur eigentlich verhindert werden sollte: Die Sauce wurde angedickt.


Die gelben Bohnen werden fermentiert und schmecken ganz ähnlich wie Miso. Eine Art Thai-Miso also...
Ach und die Palmherzen musste ich aus nostalgischen Gründen einpacken: Bei meinem ersten Thailand Aufenthalt mit 8 Jahren brachte mir meine Mutter welche mit die sie von den Gärtnern geschenkt bekommen hatte. Ich war verzaubert und habe danach nichts vergleichbares finden können. Ich glaube zwar nicht das die eingelegten Palmherzen geschmacklich damit zu vergleichen sind, mit dem was mir meine Mutter mitbrachte aber immer wenn ich das Glas ansehe muss ich an diesen Glücksmoment denken und das ist doch reicht doch schon, oder? Das Glas hat momentan einen Ehren Platz im Küchenregal.


Dieser Thai Knoblauch ist gerade mal Fingernagel gross und sieht einfach zum anbeissen aus.


Oh, dann haben wir noch frische Tamarinde entdeckt: klebrig, sauer und erstaunlich süsslich. Schön.

Donnerstag, 13. August 2009

Japanische Maultaschen?!

Nein, hierbei handelt es sich nicht um Gyoza Dumplings sondern um deutsche Maultaschen in japanischer Brühe.


TK-Gemüse und Fisch, Instant Brühe und Convinience Maultaschen klingen zuerst einmal nicht besonders spannend. Natürlich bereite ich gerne Alles frisch zu und natürlich ist das mit nichts zu vergleichen, aber ich finde man muss sich nicht verbissen daran halten. Manchmal ist die Zeit oder die Lust knapp. Man kann ruhig mal ganz gelassen mit Fertigprodukten kochen. Es kommt immer noch darauf an Welche man verwendet. Alle über einen Kamm scheren kann man, meiner Meinung nach, nicht. Vorallem wenn man ihnen seine ganz eigene Note verleiht.

Den Lachs habe ich in seiner Vakuumverpackung antauen lassen und dann umausgepackt in 60 Grad warmen Wasser ca. 15-20 Minuten gegart. Die Maultaschen habe ich in einer leichten Gemüse Instant Brühe (Bio-Laden) gekocht. Die Brühe habe ich dann mit Sojasauce und Dashi Pulver abgeschmeckt. Als die Maultaschen fertig waren habe ich noch einen Mix aus aus TK- Sojabohnen und -Erbsen in die heisse Brühe gegeben und mit aufgewärmt.
Die Brühe, die Maultaschen und das Gemüse habe ich dann in einen tiefen Teller gegeben. Der Lachs sollte wenn er fertig ist durch und durch glasig sein. Wenn man ihn leicht zerpflückt und er noch weiter in der heissen Brühe badet gart er noch leicht nach und bleibt schön saftig. Zum Schluss habe ich noch ein paar Tropfen Sesamöl über alles gegossen. Ich mag das.

Mittwoch, 12. August 2009

Gedämpfter Rettich in Miso Brühe



Zutaten:
1 weisser Rettich
300 ml Wasser
Dashi Granulat
Shiro Miso (junge Miso-Sorte mit sehr mildem, fast süßem Geschmack)
glatte Petersilie
1 TL Zucker
Öl zum anbraten (am besten Erdnussöl)

Den Rettich kleinschneiden und im heissen Öl kraftig anbraten, mit einem Teelöffel Zucker bestreuen und leicht karamellisieren lassen.
Das Wasser angiessen, mit dem Dashi Pulver, der Shiro Miso und der Sojasauce abschmecken. Die Rettichstücke in der Brühe 5 Min. schmoren lassen. Fein geschnittene Petersilie im letzten Moment grosszügig unterheben und servieren.

Mittwoch, 5. August 2009

Japanisch mit Inga

Zum Ende eines langen und erfolgreichen Arbeitstages gönnten Inga und ich uns lauter kleine Vorspeisen beim Japaner.


gebackene Aubergine mit Miso


scharf angebratenes Rinderfilet


gegrillte Shitake Pilze: waren zusammen mit der Aubergine meine beiden Favorites.


gegrillter Toro: war mir leider zu sehr durchgebraten. Ganz englisch und roh hätte ich ihn lieber gegessen... Da bleibt der volle "fett Schmelz" erhalten.


Thunfisch Tartar mit Wachtelei: Ja, wahrschinlich benutzt die Küche hier die Abschnitte die sie sonst nicht mehr verwenden können. Aber was soll,s wenn der Fisch frisch ist und es schmeckt!